Ausbildungs-Offensive-Bayern der Metall- und Elektro-Arbeitgeber zu Gast in der Veitshöchheimer Mittelschüler

Die Info-Tour der AusbildungsOffensive-Bayern, ein Projekt der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm zur Berufsorientierung, machte sehr zur Freude der Veitshöchheimer Übergangsmanagerin Theresia Öchsner (rechts) Station an der Veitshöchheimer Mittelschule.
In den Klassen 8b und M9a 9b und M10 informierten die beiden bayme Info-Teamer (links von Öchsner) über 90 Schüler in einer interaktiven „Unterrichtsstunde“ über die große Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie. So bekamen sie Informationen, Tipps und Anregungen für die verschiedenen Phasen der Berufswahl (Praktikumsplatzsuche, Vorstellungsgespräch, Auswahlverfahren, Assessmentcenter, Bewerbungsschreiben).


In Gruppenarbeit konnten die Jugendlichen spielerisch ihre beruflichen Interessen testen, sich über persönliche Stärken und Talente austauschen und gezielte Internetrecherche über die große Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten in der M+E Industrie machen.
Der "Fahrplan mit den Schritten zum eigenen Ausbildungsplatz" war den Mittelschülern nach den Worten der Übergangsmanagerin durchaus vertraut. Allerdings hätten bisher aber nur wenige Schüler einen Ausbildungsvertrag. Öchsner: "Trotz zahlreicher Praktikaerfahrungen fühlen sich viele Schüler noch nicht ausbildungsreif und sind auch noch gar nicht bewerbungsaktiv, sondern wollen eine weiterführende Schule bzw. Berufsfachschule besuchen." Die Anmeldezeiten seien dort meist mit dem Zwischenzeugnis. Für die Schüler der (Vor-)Abgangsklassen stelle sich allerdings immer wieder die Frage nach dem Plan B für den nächsten Schritt nach der Schule.
vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt sagt dazu in einer Pressemitteilung: „Bei der Vielzahl an Ausbildungsberufen ist es für viele junge Menschen heute nicht einfach, den richtigen Beruf zu finden. Wir wollen Jugendliche bei der beruflichen Orientierung unterstützen. Die bayerische Metall- und Elektro-Industrie bietet mit rund 60 verschiedenen Ausbildungsberufen – von technischen Fachkräften bis kaufmännischen Angestellten – ausgezeichnete Perspektiven."
Brossardt weiter: „Für junge Leute ist es besonders wichtig, dass sie sich frühzeitig über ihre Möglichkeiten informieren und sich darüber klarwerden, welcher Beruf am besten zu ihnen passt. Nur so können wir die Abbruchquote bei Auszubildenden geringhalten.“

 
Autor: Dieter Gürz
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